Geschichte der Fahrradverleihsysteme

Fahrradverleihsystem der ersten Generation:
„Finden, fahren, stehen lassen“

Als Erfinder des öffentlichen Fahrradverleihsystems (FVS) kann man wahrscheinlich die Niederländer nennen. Genauer gesagt eine Bewegung namens „Provo“, die im Rahmen ihres ziemlich unorthodoxen „White Bicycle Plan“ überall im Stadtgebiet weiß gestrichene Fahrräder zur freien und öffentlichen Nutzung anboten. Dies war im Jahr 1966 und die Idee war einfach: „Jedermann, der ein Fahrrad sieht, kann es benutzen und für den nächsten Nutzer einfach dort stehen lassen“. Gerade mit dem „dort stehen lassen“ haperte es. Die Räder, obwohl nicht gerade im besten Zustand, „verloren sich in den gesamten Niederlanden“. Um diesem Schwund vorzubeugen, wurde die Idee weiterentwickelt und Pfand verlangt. Der Pfand war jedoch meistens so lächerlich gering (um die Nutzungskreise möglichst groß zu halten), dass sich eine „temporäre Privatisierung“ (das Abschließen des geliehenen Fahrrads mit dem eigenen Fahrradschloss) auszahlte.

Fahrradverleihsystem der zweiten Generation:
„Das registrierte Pfandrad“

Das Fahrrad ließ sich nur mehr noch mit Hilfe eines Chips oder einer Pfandkarte nutzen. Dies setzte voraus, dass sich der potenzielle Nutzer registrieren musste, um diese Chipkarte zu erwerben. In weiterer Folge waren die Räder an bestimmte Standorte gebunden, was zur Enstehung der ersten Verleihstationen führte.

Fahrradverleihsystem der dritten Generation:
„Back to the Roots“

Telefonzellen dienten als Sammelpunkte und Verleihstationen. Die Rückgabe der Räder ist zwar auch stationsgebunden, jedoch nur auf eine bestimmte Zone beschränkt. Mittels eines Anrufs in der Zentrale erhielt der Nutzer die Kombination des Leihfahrrad-Schlosses. Die die Ausleihgebühr wurde vom angegebenen Kreditkartenkonto berechnet.

Fahrradverleihsystem der vierten Generation
„powered by Sycube“

Wie kann Sycube behaupten, die nächste Generation von Fahrradverleihsystemen (FVS) geschaffen zu haben? Aus einem einfachen Grund: Weil wir mit unseren Innovationen vor allem im Bereich stationsgebundener Fahrradverleihsysteme neue Maßstäbe setzen. Und weiters:

  • Weil es ein solches Fahrradsystem in dieser Modularität und Skalierbarkeit nicht gibt.
  • Weil wir fahrradherstellerunabhängige Stationen liefern können.
  • Weil unser Fahrradverleihsystem energieautark ist.
  • Weil unnötige Grabungsarbeiten dank spezieller Bodenplatten bei unseren Fahrradverleihsystemen nicht mehr nötig sind.
  • Weil sich der Kunde nicht nur via Smartphone, Internet oder Telefon (Call-Center) registrieren kann, sondern auch direkt am Terminal.
  • Weil wir die Daten von der Station in Echtzeit ins Backoffice liefern, was für den Endkunden lästige Wartezeiten reduziert.
  • Weil die Benutzerführung einfach und intuitiv in mehreren Sprachen erfolgt.
  • Weil wir sowohl E-Bikes anbieten als auch normale Bikes, wenn gewünscht auch im gemischten Betrieb