e-mobilisiert

    Projekt-Steckbrief

    Status in Betrieb und Ausbau
    Ziel Gesteigerte Lebensqualität durch Elektromobilität
    Projektstart 2012 Testbetrieb
    Stationen 3 Stationen (15 geplant)
    Anzahl Fahrräder 12 Pedelecs (75 geplant)
    Tarifmodel noch nicht verfügbar
    Betreibermodell Die e-Mobilisiert GmbH (Konsortium aus Bewag, Stadt Eisenstadt und Raiffeisen Leasing)
    Gebiet Eisenstadt
    Topologie Ländlicher Raum – leicht hügelig
    System Terminal: INTEGRAL
    Bikeholder: SAFE
    Nutzer Pendler, Gemeindebürger
    Sektor Kommune
    Link www.e-mobilisiert.at

    Ziel

    „Elektromobilität ist für Städte das Zukunftsthema. Der Einsatz von E-Fahrzeugen ist ein wichtiger Schritt zu einer noch höheren Lebensqualität in unserer Stadt. Mit dem Projekt Eisenstadt e-mobilisiert bauen wir unsere starke Position im Bereich der E-Mobilität weiter aus und bringen Innovation auf die Straße“, ist Eisenstadts Bürgermeister Mag. Thomas Steiner überzeugt.

    Kontext

    Eisenstadt ist eine von acht E-Mobilitäts-Modellregionen in Österreich. In diesen Modellregionen werden Erfahrungsberichte für eine großflächige Markteinführung von E-Mobilität gesammelt und ausgewertet.

    Eine der zentralen Punkte des Projekts „Eisenstadt e-mobilisiert“ ist die Einführung eines vollautomatischen Fahrradverleihsystems für Pedelecs. Dieses soll vor allem die Mobilität der Eisenstädter Bürger und Einpendler fördern.

    Projektimplementierung

    Mit Beginn 2011 wurde einem ausgesuchten Nutzerkreis der Zugang zum Fahrradverleihsystem ermöglicht. 6 Pedelecs wurden an zwei Standorten, nämlich bei der BEWAG und am Domplatz, auf Herz und Nieren geprüft.

    Anhand von Fahrtprotokollen, die vom zentralen Backoffice System zur Verfügung gestellt wurden, konnte e-mobilisiert Erfahrungen auswerten und bereits erste wichtige Erkenntnisse für den weiteren Ausbau gewinnen.

    Für jeden Standort gibt es ein Terminal. Um das Pedelec auszuleihen und der Halterung entnehmen zu können, muss der Nutzer sich mittels seiner Bürgerkarte identifizieren. Die Halterung dient dazu, das Fahrrad zu verriegeln und vollautomatisch zu laden. In der finalen Ausbaustufe kann das Pedelec auch über eine Website bzw. über das Mobiltelefon reserviert werden.

    Die 275 Watt starken Bikes vom Typ Roadrunner wurden speziell für den Einsatz in Leihsystemen entwickelt und haben eine Reichweite von 60 Kilometern. Der Rahmen zeichnet sich durch ausgefallenes Design aus, das von den Nutzern sofort positiv aufgenommen wurde. Durch den tiefen Schwerpunkt fährt sich das Fahrrad ausgesprochen einfach. Es besteht keine maskuline oder feminine Ausprägung. Flächen für Werbung können am Gepäckträger oder auf Körben genutzt werden. Der Stahlrahmen ist äußerst robust und speziell auf die Belastungen eines Leihfahrrades ausgelegt.

    Besonderheiten

    Freischaltung der Bürgerkarte in der Mobilitätszentrale
    Ab sofort können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger kostenlos am Probebetrieb beteiligen- Die Testpersonen werden gebeten, dem Projektteam zur weiteren Verbesserung des Systems ihre Erfahrungen mitzuteilen.

    In der Mobilitätszentrale wird die Bürgerkarte gegen Vorlage eines gültigen Ausweises freigeschaltet.

    Strom aus erneuerbarer Energie
    „Im Burgenland ist E-Mobilität besonders sinnvoll“, erklärt BEWAG Vorstandsdirektor Reinhard Schweifer. „Strom aus Windenergie ist die sauberste Antriebskraft, die man sich vorstellen kann – das ist Mobilität der Zukunft!“

    Standorte

    Mit der Inbetriebnahme einer dritten Verleihstation im Innenhof des Eisenstädter Rathauses erreicht nun der Probebetrieb die nächste Phase.